Ausbildung zum Pflegehelfer

Die Anzahl der älteren und auch pflegebedürftigen Menschen nimmt ständig zu. Es werden somit dringend Pflegehelfer gesucht, welche die Betreuung übernehmen. Wer sich entscheidet Pflegehelfer zu werden, der muss das 17. Lebensjahr bereits vollendet haben. Eine weitere Voraussetzung ist, dass der Bewerber ein gutes Zeugnis, wie einen Hauptschulabschluss oder schon eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann. Ebenso muss ein Führungszeugnis und auch ein ärztliches Attest vorgelegt werden, indem bescheinigt wird, dass der Interessent keine gesundheitlichen Einschränkungen hat und sich in einer guten physischen und psychischen Verfassung befindet, um diese Ausbildung machen zu können.

Bevor man mit der Ausbildung zum Pflegehelfer beginnt wäre es ein Vorteil, wenn schon ein Praktikum in einem Pflegeheim oder einer anderen Einrichtung absolviert wurde. Somit bekommt der Bewerber bereits einen Eindruck von den Aufgaben und Tätigkeiten in diesem Beruf. Die Ausbildung dauert zwischen 3 Monaten und einem Jahr. Vorher muss jedoch im Bewerbungsverfahren auch ein Aufnahmetest gemacht werden, um eine Gesamteinschätzung des Interessenten zu bekommen. In der Ausbildung werden Theorie und Praxis zu gleichen Teilen gelehrt. In der Praxis wird der Pflegehelfer in verschiedene Bereiche eingesetzt, welche Anforderungen unterschiedlicher Arten beinhalten.

Ist die Ausbildung dann beendet, erfolgt die Prüfung. In allen Fächern wird mündlich geprüft. Die praktische Prüfung erfolgt dann in der entsprechenden Einrichtung. Wurde alles bestanden erhält man ein Abschluss als staatlich anerkannter Pfleghelfer. Die Kosten der Ausbildung können unter bestimmten Voraussetzungen auch vom Arbeitsamt übernommen werden. Hier sollte man sich aber schon vor Beginn der Ausbildung ausführlich beraten lassen.

Informationen zum Pflege-Mindestlohn zeigt dieses Video!

Der Einsatz des Pflegehelfers erfolgt anschließend in der ambulanten und stationären Pflege. Die Aufgaben sind dann bettlägerige Patienten zu waschen, beim Anziehen helfen, Essen zubereiten und ähnliche Tätigkeiten des täglichen Lebens auszuführen. In diesem Beruf wird sehr viel Verständnis und auch Einfühlungsvermögen für kranke Menschen vorausgesetzt. Es ist ein sehr schöner, aber auch anstrengender Beruf, welcher aber in unserer Gesellschaft dringend gebraucht wird. Die Weiterbildung zum Pflegehelfer kann mein verschiednen Bildungsträgern durchgeführt werden. Interessanten Informationen finden Sie hier.



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Pflegekräfte sind gefragt

Der Altersstrukturwandel in Deutschland – die Zahl der Hochbetagten nimmt zu

 

In den Medien hört man oft, dass sich die demografische Entwicklung in Deutschland auf den Pflegebedarf besonders älterer Menschen auswirkt. Schlagwörter wie zum Beispiel “Altersstrukturwandel” und “die Deutschen werden immer älter” sind oft zu hören und zu lesen.
Nach Prognosedaten wird die Zahl von Hochbetagten, also von Menschen, die älter als 80 Jahre sind, in den nächsten Jahrzehnten drastisch ansteigen. Konkret heißt das, dass im Jahr 2030 nicht mehr wie heute 1,3 Millionen, sondern 4,3 Millionen Menschen hochaltrig sein werden.
Ein erhöhter Anteil der über 60jährigen wird pflegebedürftig sein. Krankenhäuser werden eine enorme Zunahme von hochaltrigen Patienten verzeichnen.

 

Pflegekräfte sind gefragt – mehr als je zuvor
So lässt sich leicht errechnen, dass der Pflegebedarf sich in etwa vervierfachen wird und damit auch die Zahl der benötigten Pflegekräfte. Krankenhäuser und Altenheime wissen schon heute: Pflegekräfte sind gefragter denn je!

 

Was Pflegekräfte auszeichnet
Vorbei ist die Zeit, in der Angehörige mit ihren pflegebedürftigen Familienmitgliedern alleingelassen wurden. Pflege wird nicht mehr in Laienhänden belassen und “irgendwie” gepflegt. Die Hingabe und Einsatzbereitschaft, mit der Angehörige ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder oft rund um die Uhr betreuen, ist enorm wertzuschätzen. Da der Zeit und Kraftaufwand in der Pflege – sowohl physisch als auch psychisch – nicht zu unterschätzen ist, und Betroffenen, die sich überschätzen, stets der Burnout droht, ist es um so wichtiger, professionelle Hilfe durch speziell ausgebildete Pflegekräfte in Anspruch zu nehmen.

Es gibt dafür examiniertes Fachpersonal. Ambulante Pflegedienste, Krankenhäuser, Altenheime, sogenannte Casemanager bei Krankenkassen und in Pflegestützpunkten bieten Betroffenen und Angehörigen Rat und konkrete Hilfe an. So können zum Beispiel auch Laien durch Pflegekräfte in speziellen Kursen ausgebildet werden. Auf der Basis von wissenschaftlichen Pflegemodellen und Expertenstandards wird vermittelt, was Pflege heißt, was der Betroffene braucht, um wieder gesund zu werden, beziehungsweise seine Ressourcen so lang wie möglich zu erhalten. Und das ist eine wichtige Voraussetzung für Lebensqualität und Gesundheit – möglichst bis ins hohe Alter.

Ausbildung zur Krankenschwester

Die Ausbildung zur Krankenschwester ist heute noch ein sehr beliebter Berufswunsch unter den Schulabgängern. Nun ein paar Fakten zur Bewerbung und zum Beruf.

Bewerbung

Die Grundvoraussetzungen für die Krankenschwester Ausbildung ist der Realschulabschluss. Aber auch Hauptschüler haben, mit einer vorher abgeschlossenen zweijährigen Berufsausbildung, eine Chance die Krankenschwester Ausbildung zumachen. Vorzugsweise sollte in der Krankenschwester Bewerbung ein Praktikum aufgeführt sein, da die meisten Unternehmen darauf großen Wert legen.
Zudem gibt es seit kurzem eine neue Regelung für die Krankenschwester Bewerbung. Die Mindestaltersgrenze wurde in dem Ausbildungsberuf abgeschafft. Die Ausbildung an sich dauert 3 Jahre und wird mit einer staatlich anerkannten Prüfung abgeschlossen.

Ausbildung / Schwerpunkte

Die Großen Schwerpunkte der Ausbildung sind die Themen Medizin und Gesundheit sowie die Pflege von Patienten. Zudem erlernt der Auszubildende die lebenserhaltenden Sofortmaßnahmen und die Vermittlung rechtlicher Rahmenbestimmungen.Weiter Schwerpunkte sind die Krankenpflege und Hygiene, die Medizin, dort vor allem die Anatomie, Bio, Chirurgie, Innere Medizin, Krankheitslehre. Desweiteren werden in den 3 Jahren Berufsausbildung die Naturwissenschaften und die Geisteswissenschaften (Pädagogik, Psychologie und Soziologie) vermittelt.

Gehalt Krankenschwester während der Ausbildung

In der Ausbildung variiert das Gehalt der Krankenschwester von Bundesland zu Bundesland. Deswegen sollte sich der Bewerber immer vor Ort über das genaue Gehalt in de3n Lehrjahren informieren. Im Internet liest man oft von einem Gehalt von 700- 800€ im ersten Lehrjahr.

Gehalt Krankenschwester nach der Ausbildung

Das Gehalt der Krankenschwester lässt sich schwer auf genaue Zahlen festlegen da auch hier die Faktoren Betriebsort, Zulagen, Betriebszugehörigkeit eine Rolle spielen. Die Anfangsgehälter liegen meist sehr niedrig und werden bei ungefähr 1000 € netto angesetzt.

Berufsbild Krankenschwester

Das Krankenschwester Berufsbild umfasst Hauptsächlich die Krankenpflege, die Beobachtung von Patienten sowie die Beratung. Zudem gehört in das Berufsbild Krankenschwester, die Dokumentation von pflegerischen Maßnahmen. Weitere Aufgaben sind die Durchführung ärztlicher Anordnungen und Assistenz bei ärztlichen Maßnahmen.

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